Senat verabschiedet sich in die Sommerpause ohne vom Präsidenten unterstütztes Wahlgesetz
Der Beginn der Sommerpause bestätigte eine seit Wochen offensichtliche Realität in Washington. Den Republikanern fehlten letztlich die notwendigen Stimmen, um die Wahlbeschränkungen zu verabschieden.
Der Beginn der Sommerpause bestätigte eine seit Wochen offensichtliche Realität in Washington. Den Republikanern fehlten letztlich die notwendigen Stimmen, um die Wahlbeschränkungen zu verabschieden. Das Gesetz war vom Präsidenten zu einer der wichtigsten legislativen Prioritäten erklärt worden. Die Führungsriegen des Senats standen vor einem unüberwindbaren Zahlenproblem innerhalb ihrer eigenen Fraktion. Die Unfähigkeit, genügend Unterstützung zu sichern, ließ das hochkarätige Wahlgesetz vollständig scheitern. Beobachter hatten den schwierigen Weg für das Vorhaben bereits seit einiger Zeit bemerkt. Das feststeckende Gesetz verdeutlicht die anhaltenden Spaltungen über Wahlregeln im Kongress. Die Abgeordneten gingen ohne eine Lösung des umstrittenen Vorschlags auseinander.